Danke, Danke, Danke

Wir haben uns gerade die Fotos von der Organic Disco angeschaut. Dabei ist uns mal wieder bewusst geworden, wie viele Menschen uns bei den Vorbereitungen geholfen haben: vielen Dank dafür! Ihr seid großartig!
Wir sagen Dankeschön: den fleißigen Helfern auf dem Fahrradparkplatz, Rimma Khasanshina, Andreas Strack, Christine Herold, Stella Riesterer, Hannah Mischlich, Katharina Ganz, Peter Hein, Ruben Löbbert, Franzi Willbrandt, Mario Hecht, Tina Schmidt, André Dücker, Florian Siebeck, Lisa Diandra Krueger, Bebero Lehmann, Isabel Rase, Anke Schuhardt und Rebecca Sandbichler. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft so viel Hilfe bekommen, wie bei diesem Mal. Also, wenn ihr Lust habt mit uns tanzend die Welt zu retten, meldet euch!
Silent-Climate-Parade: Kopfhörer auf und lostanzen
Kreativer Klimaschutz: Durch Berlins Straßen werden diesen Samstag 1.500 Menschen tanzen – mit Kopfhörern! Die Silent-Climate-Parade am 24. September setzt ein Zeichen gegen die Klimakrise.
Wenn die Teilnehmer ab 14 Uhr über den Kurfürstendamm ziehen, sind verwirrte Blicke der Passanten vorprogrammiert – denn sie sehen tanzende Menschen, aber Musik hören sie keine. Nur die Tanzenden hören dank drahtloser Funkkopfhörer (reservier dir einen!) die Musik, die die DJs auf dem Silent-Climate-Elektromobil auflegen.
Damit die verwirrten Blicke sich nicht sofort wieder abwenden, gibt’s Plakate und Flyer zur Aufklärung.
Die Parade findet bereits zum dritten Mal statt und ist der Berliner Beitrag zum weltweiten Aktionstag „Moving Planet“ der internationalen Kampagne 350.org. Diese will „die Welt dazu inspirieren, die Herausforderung der Klimakrise anzugehen – und ihr die Dringlichkeit bewusst zu machen, aber auch die Chancen“. Alleine in Deutschland werden knapp 60 Aktionen gestartet, insgesamt beteiligen sich Projekte aus 188 Ländern.
Die „350“ steht im Mittelpunkt, weil 350 ppm (Teilchen pro Millionen) laut wissenschaftlichen Ergebnissen das CO2-Höchstmaß ist, das unsere Atmosphäre verträgt. Dieses kurze Video illustriert die Zahl:
Ein Schritt zurück, zwei Schritte vor
Drei Tage liegt sie nun zurück, die zweite Organic Disco in der Centralstation. Ein toller Sommerabend, ein großartiger Ricoloop, eine Party voller positiver Energie, so buntgrün, wie sie Darmstadt nicht alle Tage feiert.
Mit dem Nachbericht haben wir uns etwas Zeit gelassen, zum einen weil wir nach all den intensiven Wochen und Monaten eine Verschnaufpause brauchten, zum anderen weil es sich mit ein paar Tagen Abstand besser Fazit ziehen lässt. Vieles hat sich bewährt oder ist besser geworden. Doch einiges, das möchten wir nicht verschweigen, ist nicht so gelaufen, wie wir es uns gewünscht haben. Eine kleine Übersicht, die ihr gerne in den Kommentaren ergänzen könnt:
Kam mit dem Rad und strampelte Strom: Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch eröffnete die Organic Disco
Was ist besser geworden?
- Wir haben den Aufbau der Party zum Wohle aller Beteiligten von einem auf zwei Tage entschleunigt. Mehr Entspannung, mehr Pausen, mehr Wohlbefinden – auch das ist Nachhaltigkeit.
- Das Wetter. 2010 bangten wir bei leichtem Nieselregen, ob überhaupt jemand sein Fahrrad aus dem Keller holen würde, 2011 verlebten wir eine der letzten trockenen lauen Sommernächte des Jahres. Die Temperaturen, die Diskokugel, die vegane Kekse, die Wurstbude und die gemütliche Lounge aus Recycling-Möbeln sorgten für eine ausgelassene Stimmung vor der Centralstation, die wir gerne auch in der Halle gehabt hätten.
- Wir haben noch mehr Alternativen für eine klimafreundlichen Anreise der Partygäste geboten. Ein geschätztes Drittel der Partybesucher reiste mit dem Fahrrad an. Durch die Kooperation mit flinc gelang es uns zudem, einige Autofahrer zu einer umweltfreundlicheren Anreise zu animieren: Die ersten 20 Fahrgemeinschaften konnten kostenlos parken.
- Einer der Hauptkrtitikpunkte an der ersten Organic Disco war ihr Messe-Charakter. Wir haben deshalb versucht, Verkaufsstände zu reduzieren und die Party in den Mittelpunkt zu stellen. Anstatt beispielsweise einen zusätzlichen vegetarischen Imbiss zu buchen, fragten wir Martin, der jedes Wochenende mit seiner Wurstbude im Carree steht, ob er sich auf das Experiment „Vegetarische Wurst“ einlassen würde. Der Punkt Essen ist uns so wichtig, da einige der durch den Mensch verursachten CO2-Emissionen auf Fleisch- und Fischkonsum zurückzuführen sind. Die Schätzungen liegen da meist zwischen 18 und 51 Prozent. (Danke an Heiko von der Veganen Gesellschaft für den Link!) Doch überzeugte Fleischesser lassen sich von solchen Zahlen kaum beeindrucken. Die Alternative zum Fleischgenuss muss schmecken, nur dann hat sie eine Chance. Wenn am Geschmack dieser Alternative weiter gefeilt wird, werden künftig sicherlich mehr als 35 Vegie-Würstchen verkauft – und das nicht nur zur Organic Disco!
- Die Organic Disco findet inzwischen nicht nur regional, sondern in ganz Deutschland und darüberhinaus Beachtung. Wir haben uns sehr über die vielen Artikel, Beiträge und Blogposts im Vorfeld gefreut und sind stolz, dass gar Teams von Galileo (Pro7) und in.puncto (SWR) nach Darmstadt kamen, um über die nachhaltigste Party der Stadt zu berichten. Auch CNN ist von der Organic Disco begeistert. Da sie leider kein eigenes Team nach Südhessen schicken konnten, schicken wir nun Material zu ihnen – und dann geht die kleine Party in Darmstadt um den Globus.
Was hat sich bewährt?
- Die Zusammenarbeit mit unserem Hauptsponsor Entega hat sehr gut funktioniert. Durch die großzügige finanzielle Unterstützung ermöglichte Entega die Veranstaltung. Die sehr große, solarbetriebene Diskokugel, die im Auftrag des Energiedienstleisters vor der Centralstation aufgehängt wurde, ist ein Eyecatcher der zweiten Organic Disco geworden.
- Der Sustainable Dance Floor war auch in diesem Jahr der Star des Abends. Auf der optimierten Version des Strom erzeugenden Tanzbodens wurden gar mehr Joule ertanzt als im Vorjahr. Auch das Absinken der Bodenplatten konnten die Tänzer deutlicher fühlen, sodass die Erkentnis, das sie selbst Energie erzeugen noch viel stärker ins Bewusstsein der Gäste rückte.
Was muss besser werden?
- Was an dieser Disco ist Organic? Von der Werbung, über das Lichtkonzept, einem bahnfahrenden Ricoloop bis zur Zusammenstellung der Getränkekarte haben wir die Organic Disco klimafreundlicher als gewöhnliche Partys gestaltet. Wahrscheinlich ist das auf den ersten Blick gar nicht aufgefallen. Sollte es auch gar nicht. Erst auf den zweiten Blick soll klar werden, wo und wie wir bei der Party die Umwelt schonen. Damit es klar wird, wären ein paar Infotafeln sicher nicht verkehrt gewesen. Auf diesen hätten wir auch davor warnen können, dass man gar zu viel Strom auf der Fahrraddisko erstrampeln kann. Dass die Musik ausfällt obwohl geradelt wird, liegt nicht im Sinne des Erfinders.
- Als im April 2010 an einem Mittwochabend 750 Leute in die Centralstation kamen und die Organic Disco zu einem rauschenden Fest machten, glaubten wir fest daran, diese Zahl an einem Freitag oder Samstag noch toppen zu können. Haben wir aber nicht. Es kamen in diesem Jahr gar weniger Leute. Das kann vielfältige Gründe haben. An mangelndem Einsatz und mangelnder Liebe für’s Event kann es nicht gelegen haben. Wir glauben, einen entscheidenden Fehler gemacht zu haben. Die Organic Disco soll auch die Leute erreichen, die sich bislang nicht für Nachhaltigkeit interessieren. Diese Leute erreicht man nicht mit Soja-Würstchen, Fahrradparkplatz und klimaneutral gedruckten Flyern. Vielleicht hätte es neben unseren großartigen musikalischen Gästen Ricoloop und Thomas Hammann einen weiteren Headliner gebraucht. Einen, der die 200 bis 300 Leute zieht, die es an diesem Abend gebraucht hätte, um aus einer guten Party eine sehr gute Party zu machen.

Christoph Harrach von KarmaKonsum sagte nach der Veranstaltung treffend: „Es geht nicht immer darum, eine Veranstaltung quantitativ weiterzubringen, auch qualitative Verbesserungen sind wichtig.“ Quantitativ (Gästezahl) haben wir einen Schritt zurück – qualitativ zwei Schritte nach vorne gemacht. So bleibt ein Schritt in die richtige Richtung auf einem Weg von dem wir uns nicht abbringen lassen. Wir sind uns bewusst, dass auch wir selbst noch vieles besser machen können und wir arbeiten daran. Denn das Thema Nachhaltigkeit in alle Lebensbereiche zu tragen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, ist eine der wichtigsten Aufgabe unserer Generation. Die Organic Disco kann etwas bewegen: Vielleicht nicht durch eine einzelne Party, aber durch das, was bleibt. In den Köpfen der Partygäste, in den Köpfen der Clubbetreiber, in den Köpfen der Sponsoren, in den Köpfen der Menschen, die Berichte über die Party lesen, hören oder sehen. Es geht nicht um die Organic Disco. Es geht darum, dass wir alle umdenken. Wir brauchen ökologisches Bewusstsein in allen Clubs, bei allen Veranstaltungen, in allen Lebensbereichen.
Wir danken allen Menschen, Institutionen und Unternehmen, die diesen Schritt möglich gemacht haben: Der Centralstation Darmstadt, unseren Sponsoren ENTEGA, Alnatura und Telekom, unseren Kooperations- und Medienpartnern KarmaKonsum, Avocado Store, Recolution, enorm, Frankfurter Rundschau, P-Magazin, Partyamt, flinc, den Halbzeitvegetariern, Ritter Pen und LemonAid, der veganen Gesellschaft Darmstadt, den fleißigen Helfern auf dem Fahrradparkplatz, Sparrad, Baumaschinen Dietrich, Rimma Khasanshina, Andreas Strack, Christine Herold, Stella Riesterer, Hannah Mischlich, Katharina Ganz, Peter Hein, Ruben Löbbert, Franzi Willbrandt, Mario Hecht, Tina Schmidt, André Dücker, Florian Siebeck, Lisa Diandra Krueger, Bebero Lehmann, Isabel Rase, Anke Schuhardt, Rebecca Sandbichler, Wurstbuden-Martin, LichtAn:LichtAus, Ricoloop, Thomas Hammann, Morgenwelt Rocks, dem Sustainable Dance Club, der Gastro, der Technik, dem Vorverkauf und der Security des Abends, den Teams von Galileo und in.puncto und natürlich allen Gästen, die am 9. September 2011 in der Organic Disco gefeiert haben.
Live und im Blog: Der Aufbau der Organic Disco
Live gebloggt
Den Aufbau der Organic Disco haben wir live in unserem Blog und über Facebook begleitet. Hier das Protokoll dieses aufregenden Tages.
Los geht‘s
Endlich stehen alle Elemente der Organic Disco bereit: der Tanzboden, die Fahrraddisko, die Beamer für die Visuals, der Fahrradparkplatz, die Recycling-Möbel, die Wurstbude, der Kuchenstand der Veganen Gesellschaft – einfach alles. Los geht‘s, die Partygäste können kommen.
Flinc – unsere Mitfahrgelegenheit!
Das Team von Flinc ist soeben eingetroffen. Falls ihr noch nicht wisst, wie ihr nach der Party nach Hause kommt, könnt ihr hier fragen, wer in eure Richtung fährt und euch – nach der Party – mitnehmen kann.
Das hört sich gut an!
Ricoloop ist da und testet seine Platten an. Von Tanzboden und Fahrraddisko ist er schwer begeistert.
Hurra, Hurra – die Fahrraddisko ist da!
Die Fahrraddisko von Morgenwelt ist soeben eingetroffen. Wow – was für schnicke Räder! Die Räder leifern den Strom für’s DJ-Pult. Das heißt, wenn niemand strampelt, dann geht die Musik aus. Übrigens muss man für Bässe stärker in die Pedale treten als sonst. Das wird ein heißer Abend! Also für diejenigen, die strampeln…
Die Light Cubes sind fertig!
Die Light Cubes werden zusammengebaut. In ihrem ersten Leben waren sie Tische, die in der Uni standen. Heute wird Stoff drüber gespannt und unten ein LED-Strahler reingestellt und schon ist die Partybeleuchtung für die Organic Dicso fertig.
Die Recycling-Möbel
Wie sollen wir die schönen Recycling-Möbel hinstellen? Die vier Industriedesign-Studentinnen, die für die Organic Disco Möbel aus Müll gebaut haben, überlegen am Freitagmittag wie sie Abends die Möbel kombinieren wollen.
Der Tanzboden ist da!
In vielen Boxen ordentlich verpackt, wird er angeliefert und direkt vor das Pult des DJs platziert. Fünf mal fünf Meter ist er groß – viel größer als letztes Mal! Und zack – in kürzester Zeit ist er aufgebaut.
Probestellen der Recycling-Möbel
Bereits am frühen Mittwochmorgen begann sich die Centralstation zur Organic Disco zu wandeln. Vor dem ehemaligen Elektrizitätswerk installieren drei Techniker bis tief in die Nacht hinein eine überdimensionale Diskokugel, deren Spiegel-Plättchen durch Solarzellen ersetzt wurden. Die Kugel, entwickelt und installiert im Auftrag von unserem Hauptsponsor ENTEGA, erzeugt so CO2-freien Strom und dreht sich durch Akkus sogar in der Nacht.
Goodie Bags für alle!
Wir waren heute fleißig und haben 800 Goodie Bags für euch gepackt. Hm, was da wohl alles drin gelandet ist? Hier schon mal ein kleiner Einblick. Aber am besten kommt ihr morgen einfach selbst vorbei und nehmt euer eigenes Tütchen mit nach Hause.
Organic Disco 2011: Der offizielle Trailer
Seit mehr als einem halben Jahr arbeiten wir an der zweiten Organic Disco. Und wir können’s kaum abwarten bis am Freitag endlich die ersten von euch das Fahrrad in die Obhut unserer Putzer und Pumper geben und den Tanzboden zum Glühen bringen.
Gleichzeitig sind wir froh, dass uns noch ein paar Tage und Stunden für den Schlussspurt bleiben. Passend dazu gibt’s jetzt den höchstoffiziellen Organic-Disco-Trailer in bunt und in Farbe. Vielen Dank an Peter für’s Produzieren und vielen Dank euch für’s Schauen und Sharen.
Für all jene, die ihre Freunde bislang nicht überzeugen konnten, am 9. September in die Centralstation zu kommen, haben wir hier ein paar gute Argumente: Die wichtigsten Infos zur Party.
- Strom ertanzen auf dem Sustainable Dance Floor
- Erstmals in Darmstadt: Strom erstrampeln auf der Morgenwelt Rocks Fahrraddisko
- Bewachter Fahrradparkplatz mit kostenlosem Putz- und Pump-Service im Carree
- Ricoloop (live) und DJ Thomas Hammann (House, Electro)
- Solarbetriebene Discokugel von ENTEGA
- Visuals von LichtAn:LichtAus (Frankfurt)
- Das Fernsehen kommt!
- Getränkespecials
- Organic Snackbar mit Recycling-Möbeln, mit Liebe gebaut von Darmstädter Industriedesignerinnen
- Klimaneutral feiern
- Kostenlos parken mit flinc*
- Yeah! Goodie Bags für alle Gäste
- Tickets: VVK 8 EUR zzgl. Gebühren, inkl. RMV-Ticket;
AK 11 EUR, 25 Prozent Ermäßigung für Studenten
*gilt für die ersten 20 Autos in denen mindestens drei Insassen bei der Einfahrt ins Parkhaus Carree mit ORGANIC-DISCO-Tickets winken
Tags: Countdown, Fahrraddisko, Organic Disco, Sustainable Dance Floor, Trailer, Vimeo
Ricoloop: die Ein-Mann-Electro-Jam-Band
So lange die richtigen Leute dabei sind, kannst du zu jeder Musik tanzen? Das freut uns! Trotzdem haben wir uns die Freiheit genommen das beste musikalische Programm für die Organic Disco 2011 zusammenzustellen. Mit dabei ist Live-Act Ricoloop aus Berlin.
Ricoloop, die Ein-Mann-Electro-Jam-Band, nimmt live auf der Bühne Sound von Instrumenten und Vocals auf. Diese serviert er mit Beats frisch vom Plattenteller. Mit seinen so kreierten Audiobildern begeisterte er schon auf Festivals im In- und Ausland. Von Fusion bis Roskilde. Von Berlin nach Darmstadt fährt Rico Diessner übrigens mit dem Zug. Was kann man sich als Organic Disco mehr wünschen.
Links
- Mehr Informationen zu Ricoloop gibt‘s auf seiner Webseite.
- Echo-Online kündigt Ricoloops Auftritt bei der Organic Disco an.
Bier von hier und Spritz auf Hessisch
Biofaire Brause, Wasser aus der Leitung und frisches Fritz. Gemeinsam mit Markus Heinisch, Gastronomiechef der Centralstation, öffnen wir die Getränkekarte und erklären, wie an den Bars der Organic Disco die Umwelt geschont wird.
Wasserhahn statt Flaschenwahn
Der arte-Report „Flaschenwahn statt Wasserhahn“ zeigt: Wasser in Flaschen ist einer der besten Marketingtricks unserer Zeit. Extrem überteuertes, mit Kohlensäure und anderen Stoffen angereichertes Leitungswasser wird durch die Weltgeschichte gefahren; das meiste davon in Plastikflaschen. Ein Desaster für Verbraucher und Umwelt gleichermaßen. Der Liter Wasser in der Plastikflasche kostet rund 100 Mal mehr als der Liter Wasser aus der Leitung und verursacht bis zu 1000 Mal mehr Umweltschäden. Der Film „Plastic Planet“ und die arte-Reportage „Plastik über alles“ zeigen dies eindrucksvoll.
Die Centralstation geht mit gutem Beispiel voran. Hier gibt es – nicht nur zur Organic Disco – Wasser aus der Leitung zu trinken, auf Wunsch an Ort und Stelle mit Kohlensäure versetzt. Das vermeidet Transportkilometer und schont die Umwelt.
Frisches Fritz
Fritz hält PET für Schrott. Weil Glas zu 100 Prozent wiederverwertet werden kann – PET nur zu 72 –, gibt’s die leckere Fritz-Brause nur in Glasmehrwegflaschen. Das schmeckt und gefällt uns. Im Angebot werden neben der berühmten koffeinbombigen Kola die Sorten Orange, Zitrone, Melone, Apfel-Kirsch-Holunder, Kaffeekola und Apfel sein.
LemonAid – Trinken hilft
Als wir Jakob, den Erfinder von LemonAid, im Sommer auf der KarmaKonsum-Konferenz in Frankfurt trafen, stellten wir schnell fest, dass seine Brause und die Organic Disco eine ganze Menge gemeinsam haben. Beide Projekte begannen in einer WG-Küche. Beide Projekte wollen die Welt verändern: sie trinkend, wir tanzend – und dabei gut aussehend. Die Bio-Frischlimonade in den stylischen grünen Buddeln wird aus dem Saft fair gehandelter und biologisch angebauter Limetten hergestellt. Ebenfalls aus dem Hause der Hamburger haben wir LemonAid Maracuja und ChariTea im Angebot – auf Wunsch mit einem ordentlichen Schuss Wodka. Wer mehr über die Bio-Brause erfahren will, liest den Artikel “Wohlsein!” im enorm Magazin Ausgabe 04/2010 oder den LemonAid-Blog.
Bier von hier
„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!“ Oder anders gesagt: Warum Bier aus anderen Städten kommen lassen, wenn das aus der eigenen Stadt auch schmeckt. In der Centralstation wird das Bier der Darmstädter Privatbrauerei ausgeschenkt. Deren Braustüb’l Pilsner wurde 2009 von Öko-Test mit „sehr gut“ bewertet.
Spritz und Wein, das ist fein
Wir glauben fest daran, dass sich der Sommer am Freitag ein letztes Mal blicken lässt. Denn in lauen Nächten auf den Treppen vor der Centralstation schmeckt der Spritz Aperol besonders gut. Zur Organic Disco wird er wahlweise mit Bio-Weißwein (auch als Schorle erhältlich) oder mit Apfelwein gemixt. Der Spritz Äpplerol ist mehr als einen Versuch wert.
Zischt wie Abbelsaft!
Zugegeben: Die Frage, ob der Apfel aus dem Odenwald oder der Bio-Apfel aus Neuseeland besser für die Umwelt ist, ist gar nicht so leicht zu beantworten. Fest steht nur: Regionale und saisonale Bio-Produkte sind gut für die Ökobilanz. Der Apfelsaft, den es in der Organic Disco zu trinken gibt, ist aus Äpfeln von Streuobstwiesen aus der Region hergestellt. Mixen ihn unsere Jungs und Mädels an der Bar mit Wodka, wird ein Charlottka daraus. Nastrovje!
Schall und Schrott: Organic Disco aufgemöbelt
Reparieren und Recyceln rocken. Das zeigt nicht nur die empfehlenswerte Ausstellung “DIY – Die Mitmach-Revolution” im Museum für Kommunikation in Frankfurt sondern auch ein Blick in die Werkräume des Fachbereichs Gestaltung auf der Mathildenhöhe. Hannah Mischlich, Stella Riesterer, Katharina Ganz und Christine Herold bauen Möbel aus Müll.
Fast täglich schrauben, sägen, hämmern die vier Industriedesign-Studentinnen – machen alte Schallplatten zu Tischen, Lattenroste zu Bänken, Schläuche zu Stühlen. Das Material, das sie für die Möbel der Organic Snackbar nutzen haben sie am Straßenrand, im Sperrmüll und auf dem Schrottplatz gefunden. Wir freuen uns schon jetzt auf’s Probesitzen am 9. September im Carree vor der Organic Disco und werfen einen zweiten Blick in die Werkstatt.
Übrigens, wer noch einen alten Perserteppich, eine alte Stehlampe oder einen alten, entbehrlichen Kleiderständer aus Holz im Keller stehen hat, darf sich gerne und bitte bei uns melden. Es winken Ruhm, Ehre und eine kleine Überraschung. Wir sagen Danke!
Tags: DIY, Hochschule Darmstadt, Möbel, Müll, Recycling, Schrottplatz, Snackbar
Kostenlos parken: Mit flinc zur Organic Disco
flinc und die Organic Disco belohnen Fahrgemeinschaften: Komm zur Party, nimm zwei Freunde mit und park’ gratis im Luisencenter Parkhaus.
Wir müssen jetzt mal Tacheles reden: Mit dem Auto zur Organic Disco zu fahren, ist eine Klimasünde! Jeder Kilometer, der nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, kostet die Umwelt rund 140 Gramm CO2 (Mit dem Flugzeug kommt ja hoffentlich niemand?).
Wenn nun aber die Anfahrt zu weit fürs Fahrrad ist und der öffentliche Nahverkehr dich nachts nicht mehr nach Hause bringt, haben wir die Lösung: Bilde Fahrgemeinschaften und spar Geld.
Unser Mobilitätspartner flinc zahlt den ersten 20 Fahrgemeinschaften, die mit drei oder mehr Personen im Auto zur Organic Disco kommen, das Parkticket vom Luisencenter Parkhaus. Und so funktioniert‘s: Im Parkhaus erwartet dich das Team von flinc. Jetzt heißt es schnell handeln!
Zeig her deine Eintrittskarte, dann blecht die Mitfahrzentrale für dein Parkticket. Du bekommst ein Ausfahrtticket, mit dem du nachts, wann immer du willst, das Parkhaus verlassen kannst – ohne einen Cent dafür zu zahlen. Gut, oder?
























