Workshop

Ob Mystery-Party, wie im Haus Anubis, Geburtstag oder Abiball. Partys nach dem Organic-Disco-Prinzip machen Spaß und sind gut für die Umwelt. Im Workshop Organic Disco at Home zeigen wir Kindern und Jugendlichen, zugeschnitten auf Alter und Interessen, Beispiele von gelungenen Partys, die gleichzeitig das Klima schonen. Wir geben Tipps, zeigen Bastelanleitungen und probieren gleich ein paar davon aus. Jeder Workshop-Teilnehmer bekommt zudem eine Checkliste für die künftige Partyplanung.

Info

Gruppengröße: 10 bis 30
Dauer: 1 bis 2 Stunden
Alter: 10 bis 18
Kosten: auf Anfrage

 

Kontakt

Tobias Reitz

+49 6151 850 798 5

+49 170 5294138
tobias@organic-disco.de

 

Die Organic Disco auf Jump-Schultour

„Habt ihr Lust euch die Hände schmut­zig zu machen?“ „Jaaaaa!“, tönt es aus allen Rei­hen und wäh­rend die Klas­sen­leh­re­rin ob der anste­hen­den Saue­rei sor­gen­voll das Gesicht ver­zieht, haben die Schüler schon die ers­ten Häuf­chen Erde, Samen und Lehm auf den mit Zei­tung bedeck­ten Tischen verteilt.

 

Neues Schulfach: Samenbomben bauen

 

Statt Mathe, Deutsch oder Bio­lo­gie steht heute „Organic Disco“ auf dem Stun­den­plan. Wir wol­len zei­gen, dass man gute Par­tys auch umwelt­freund­lich fei­ern kann. Und zum krü­meln­den Abschluss des Work­shops gibt es eine kleine Ein­füh­rung ins Gue­rilla Gar­de­ning. Learning by Doing. Wir bauen Samenbomben.

 

Vor­sich­tig bekommt jeder Schü­ler etwas Was­ser aufs Erd­ge­misch geträu­felt. Sie kne­ten und for­men es zu golf­ball­gro­ßen blu­mi­gen Bom­ben. Hel­mut Kohl wäre stolz auf uns – zwei Tage spä­ter auf Brach­flä­chen geschmis­sen, wer­den aus dem Jump-Sendegebiet blü­hende Land­schaf­ten.

 

Zwei Wochen auf Tour

 

Zehn Schu­len in Thü­rin­gen und Sachsen-Anhalt besuch­ten wir in den letz­ten bei­den Juni-Wochen. Es sind die Wochen zehn und elf der Jump-Schultour. Unter dem Motto „Wie­viel CO2 ver­trägt gute Musik?“ führte uns der Dienst-Roadtrip nach Son­ne­berg, Hild­burg­hau­sen, Wurz­bach, Grä­fen­hai­ni­chen, Blei­che­rode, Zeulenroda-Triebes, Wol­fen, Wer­ni­ge­rode, Mer­se­burg und Halle.

 

Im Work­shop, im Auf­trag des MDR spe­zi­ell für die Schul­tour ent­wi­ckelt, wol­len wir unsere Vision auf die Par­ty­welt von Kin­dern und Jugend­li­chen über­tra­gen. Wir zeigen, dass nicht nur in der Orga­nic Disco Klima und Res­sour­cen geschont wer­den kön­nen, son­dern auch beim Geburts­tag in den eige­nen vier Wän­den oder der anste­hen­den Abi-Party.

 

Klimafreundlich feiern ohne erhobenen Zeigefinger

 

Im Mit­tel­punkt des Work­shops ste­hen zwei Fra­gen: Was gehört zu einer guten Party? Und was kön­nen wir tun, dass all das, was eine Party gut macht, umwelt­freund­li­cher ist. Ein­la­dun­gen und Geschenk­ver­pa­ckun­gen, gebas­telt aus alten Zei­tun­gen, sind per­sön­li­cher und bes­ser als gekaufte Kar­ten und Geschenk­pa­pier. Getränke in der Bade­wanne eben­falls kühl und bes­ser als ein zusätz­li­cher Kühl­schrank. Eine bunte Motto-Party bes­ser als Gir­landen, Kon­fetti und Luft­bal­lons, die am nächs­ten Tag im Müll­ei­mer lan­den. Wir stel­len nach­hal­tige Party-Konzepte vor: Die Klei­der­tausch­party, den Parking-Day und den Car­rot­mob.

 

Die vie­len Ideen, die von den Schü­lern ein­ge­bracht und von uns ergänzt wur­den, zei­gen, dass man zu guter Musik auch ohne (oder zumin­dest mit weni­ger) CO2 fei­ern kann. Wir bedan­ken uns herz­lich bei MDR-Jump und allen betei­lig­ten Schu­len für zwei tolle Wochen in Thü­rin­gen und Sachsen-Anhalt und natür­lich bei allen, die uns gehol­fen haben, keine Samenbomben-Sauerei-Spuren zu hinterlassen.