Klimaneutral aber doch nicht frei von kleinen Klimasünden. Das war die ORGANIC DISCO. Bereits vor der Veranstaltung stand fest: Leider verursacht auch “die nachhaltigste Party der Stadt” Kohlendioxid. Wie viele Tonnen es genau waren, wurde nun, nach der Party, gemeinsam mit der Non-Profit-Organisation myclimate ermittelt. Das Ergebnis: Die ORGANIC DISCO spendet 46,70 Euro für 1,95 Tonnen CO2eq. Das entspricht 2,7 kg CO2 pro Partygast. Zum Vergleich: Ein Flug von Frankfurt nach Berlin setzt nach Angaben der Lufthansa pro Passagier 113 kg CO2 frei.
Das Geld wird in Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländer investiert. Indem klimabelastende, fossile Energiequellen durch erneuerbare Energie oder energieeffiziente Technologien ersetzt werden, wird die selbe Menge an klimawirksamen Emissionen, die durch die Party entstanden sind, wieder eingespart. Die ORGANIC DISCO ist somit eine klimaneutrale Veranstaltung.
Für die Berechnung übermittelte die Centralstation zahlreiche Daten: Ökostrom ja oder nein, Anzahl der verkauften Getränke, Art der Snacks, Anreise der Gäste, Gesamtgewicht aller Werbemittel etc. myclimate prüfte alle Angaben auf Plausibilität und teilte die Spendensumme mit.
Trotz Fahrradparkplatz, Bio-Cocktail und vegetarischer Snacks: Anfahrt und Verpflegung der Künstler und Partygäste waren mit 93 Prozent der CO2eq-Menge die größten Posten auf der Abrechnung. Es gibt also noch viel zu tun bis zur nächsten ORGANIC DISCO.














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