05. September 2011 | 0 Kommentare | Tobias Reitz

Bier von hier und Spritz auf Hessisch

Biofaire Brause, Wasser aus der Leitung und frisches Fritz. Gemeinsam mit Markus Heinisch, Gastronomiechef der Centralstation, öffnen wir die Getränkekarte und erklären, wie an den Bars der Organic Disco die Umwelt geschont wird.

 

Wasserhahn statt Flaschenwahn

Der arte-Report „Flaschenwahn statt Wasserhahn“ zeigt: Wasser in Flaschen ist einer der besten Marketingtricks unserer Zeit. Extrem überteuertes, mit Kohlensäure und anderen Stoffen angereichertes Leitungswasser wird durch die Weltgeschichte gefahren; das meiste davon in Plastikflaschen. Ein Desaster für Verbraucher und Umwelt gleichermaßen. Der Liter Wasser in der Plastikflasche kostet rund 100 Mal mehr als der Liter Wasser aus der Leitung und verursacht bis zu 1000 Mal mehr Umweltschäden. Der Film „Plastic Planet“ und die arte-Reportage „Plastik über alles“ zeigen dies eindrucksvoll.

 

Die Centralstation geht mit gutem Beispiel voran. Hier gibt es – nicht nur zur Organic Disco – Wasser aus der Leitung zu trinken, auf Wunsch an Ort und Stelle mit Kohlensäure versetzt. Das vermeidet Transportkilometer und schont die Umwelt.

Frisches Fritz

Fritz hält PET für Schrott. Weil Glas zu 100 Prozent wiederverwertet werden kann – PET nur zu 72 –, gibt’s die leckere Fritz-Brause nur in Glasmehrwegflaschen. Das schmeckt und gefällt uns. Im Angebot werden neben der berühmten koffeinbombigen Kola die Sorten Orange, Zitrone, Melone, Apfel-Kirsch-Holunder, Kaffeekola und Apfel sein.

 

LemonAid – Trinken hilft

Als wir Jakob, den Erfinder von LemonAid, im Sommer auf der KarmaKonsum-Konferenz in Frankfurt trafen, stellten wir schnell fest, dass seine Brause und die Organic Disco eine ganze Menge gemeinsam haben. Beide Projekte begannen in einer WG-Küche. Beide Projekte wollen die Welt verändern: sie trinkend, wir tanzend – und dabei gut aussehend. Die Bio-Frischlimonade in den stylischen grünen Buddeln wird aus dem Saft fair gehandelter und biologisch angebauter Limetten hergestellt. Ebenfalls aus dem Hause der Hamburger haben wir LemonAid Maracuja und ChariTea im Angebot – auf Wunsch mit einem ordentlichen Schuss Wodka. Wer mehr über die Bio-Brause erfahren will, liest den Artikel „Wohlsein!“ im enorm Magazin Ausgabe 04/2010 oder den LemonAid-Blog.

Bier von hier

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!“ Oder anders gesagt: Warum Bier aus anderen Städten kommen lassen, wenn das aus der eigenen Stadt auch schmeckt. In der Centralstation wird das Bier der Darmstädter Privatbrauerei ausgeschenkt. Deren Braustüb’l Pilsner wurde 2009 von Öko-Test mit „sehr gut“ bewertet.

 

Spritz und Wein, das ist fein

Wir glauben fest daran, dass sich der Sommer am Freitag ein letztes Mal blicken lässt. Denn in lauen Nächten auf den Treppen vor der Centralstation schmeckt der Spritz Aperol besonders gut. Zur Organic Disco wird er wahlweise mit Bio-Weißwein (auch als Schorle erhältlich) oder mit Apfelwein gemixt. Der Spritz Äpplerol ist mehr als einen Versuch wert.

 

Zischt wie Abbelsaft!

Zugegeben: Die Frage, ob der Apfel aus dem Odenwald oder der Bio-Apfel aus Neuseeland besser für die Umwelt ist, ist gar nicht so leicht zu beantworten. Fest steht nur: Regionale und saisonale Bio-Produkte sind gut für die Ökobilanz. Der Apfelsaft, den es in der Organic Disco zu trinken gibt, ist aus Äpfeln von Streuobstwiesen aus der Region hergestellt. Mixen ihn unsere Jungs und Mädels an der Bar mit Wodka, wird ein Charlottka daraus. Nastrovje!

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